Michaela Schlosser, unsere Referentin für die Jugendarbeit (zusammen mit St. Paul und der Lutherkirche) und den FreiRaum, ist nun fast ein Jahr in der Gemeinde und berichtete von ihrer Arbeit.

Die Projekte im FreiRaum laufen gut, dieser Veranstaltungsort wird sowohl für die Stadtteilarbeit (in Kooperation mit der Stadt Nürnberg) als auch für die Gemeindearbeit intensiv genutzt. Es gibt Pläne, die Arbeit weiter auszubauen und dabei den Helmut-Herold-Platz vor der Kirche einzubinden; dies hängt allerdings davon ab, ob hierfür Sponsoren gefunden werden können.
Im Bereich der Jugendarbeit gibt es eine stabile Gruppe mit jungen Erwachsenen; die bisher unterrepräsentierten Teenager konnten jetzt mit der neuen, gemeindeübergreifenden Jugendgruppe „MALUPA“ (für Markus, Luther, Paul) erfolgreich angesprochen werden.

Neben den Personalkosten sind Bau und Unterhalt der Immobilien der große Kostenfaktor in den Gemeinden. In Zeiten sinkender Mitgliederzahlen ist die Überprüfung des Gebäudebestands daher eine permanente Aufgabe. St. Markus hat in den letzten 15 Jahren vieles verkauft oder aufgegeben und die restlichen Gebäude renoviert, daher sieht sich die Gemeinde hier gut aufgestellt.

Nun kommt aber eine neue Initiative der Landeskirche, dass pro Dekanat 50% der Gebäude aufgegeben werden sollen, oder zumindest der Unterhalt alleine durch die Gemeinden finanziert werden muss – normalerweise gibt es einen Zuschuss der Landeskirche für Gebäudesanierungen.

Die Gemeinde St. Markus sieht in der Aufgabe von Standorten keine Option. In dem Bemühen, eine Lösung im Prodekanat zu finden, zeigte sich, dass es auch für die anderen Gemeinden nicht einfach ist, auf Räumlichkeiten zu verzichten. Es wird ein schwieriger Prozess werden.

Uwe Grassmé

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